FSV Kriebstein - Rossauer FC 97 4:0



J. Knipping

M. Jeworutzki

M. Hentschel

C. Beyer

M. Reinke

S. Schomann

M. Lapat

A. Rauh

M. Eulitz

M. Kieslich

M. Lippmann
Trainer: T. Kloß
Schiedsrichter: Ronny Möller
Zuschauer: 65

FSV Kriebstein - Rossauer FC 97

26"
Gegner
36"
Gegner
41"
Gegner
83"
Gegner
Die zurückliegende Niederlagenserie von drei Pflichtspielen infolge sollte am gestrigen Nachmittag sein Ende in Kriebstein finden. An Personal sollte es an diesem 20. Spieltag nicht mangeln. So rutschte Eulitz nach seiner Verletzung wieder in die Startformation zwischen Lapat und Rauh, wenngleich Hammer nach Problemen am Knie nicht in der Startformation beginnen konnte. So rutschte Kieslich auf die rechte Außenverteidigerposition und Reinke besetzte neben Beyer den Sechserposten. Im Mittelfeld agierten Hentschel, Jeworutzki und Schomann hinter Munz im Sturm.

14:02 Uhr erfolgte der Anpfiff der Partie und bereits in der 7. Minute kann der FSV eine erste Offensivaktion verbuchen, welche allerdings vor dem einschussbereiten Stürmer von Eulitz geklärt wird. Nur zwei Minuten später dann eine Möglichkeit auf der anderen Seite: Hentschel spielt einen tollen Pass auf Jeworutzki, welcher den Ball aber nicht im Tor der Gastgeber versenken kann. In Minute zwölf bringt Lapat das eigene Tor mit einem hohen Ball zurück auf Lippmann in Gefahr, welcher den schwierigen Pass nur mit Not vor dem gegnerischen Sturm klären kann. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Spiel recht ausgeglichen und beide Mannschaften agieren körperbetont. Sehenswerte Torchancen waren kaum zu verzeichnen, das ändert sich allerdings in Minute 26: eine starke Flanke von der linken Außenbahn landet im Rossauer Strafraum und wird vom Kriebsteiner Stürmer per Kopf ins obere rechte Toreck gesetzt – doch Lippmann pariert erstklassig! Der anschließende Eckball landet bei Reinke und seinem Gegenspieler, welcher sich im Kopfballduell durchsetzen kann. Der Ball fliegt erneut ins rechte Dreiangel und kann auch von Hentschel nicht mehr entschärft werden – 1:0. Nun kam etwas Unruhe in die Reihen der Rossauer, worunter vor allem die Konzentration auf das eigentliche Spielgeschehen litt. So kam es neun Minuten vor der Halbzeit zu einem erneuten Angriff des Tabellenführers. Durch einfaches Kurzpassspiel auf der rechten Außenbahn können sich die Gastgeber bis zu Lippmanns Sechszehnmeterraum durchkombinieren und den Angriff mit einem Ball ins lange Eck krönen – 2:0. Nur sechs Minuten später die nächste gefährliche Aktion. Beyer versucht an der eigenen Eckfahne den Ball im Spiel zu halten, doch der Pass nach vorn landet beim Gegenspieler. Es kommt erneut zu einer Flanke, welche auch diesmal einen Abnehmer im Strafraum findet und den Halbzeitstand von 3:0 besiegelt.

3:0 Halbzeit.

In Halbzeit zwei will der RFC nun mehr Offensivakzente zu setzen, immerhin sind noch 45 Minuten Zeit um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. So kommt Jeworutzki bereits in der 46. Minute zu einem Torschuss, auch wenn dieser von der gegnerischen Abwehr geblockt wird. Nur fünf Minuten später erneut die Chance auf 3:1 zu verkürzen: nach einem Eckball landet der Ball beim eingelaufenen Eulitz, welcher den Ball aber nicht kontrolliert aufs Tor bringen kann und dieser somit die Torlatte um knapp zwei Meter überfliegt. In Minute 58 und 59 kommt es zu jeweils einer Torchance für beide Seiten. Zunächst ist es der FSV, welcher einen ruhenden Ball vor dem Strafraum des RFC knapp am Tor vorbei schießt. Eine Minute später setzt Beyer einen Freistoß aus ca. 20 Metern an die Oberkante der Latte. Kurz darauf muss Lippmann einen schwachen Pass aus den eigenen Reihen zum Eckball klären. Auch bei dieser folgenden Standartsituation kommt erneut ein gegnerischer Angreifer zum Kopfball, allerdings diesmal ohne Torgefahr. Auch zwei weitere Eckbälle in Minute 73 und 75 erweisen sich als ungefährlich für das Rossauer Tor. 13 Minuten vor dem Abpfiff kann Lippmann eine erneute Torchance der Kriebsteiner souverän vereiteln. Doch in der 88. Minute erhöht der Tabellenführer auf 4:0, nachdem sich Eulitz im Dribbling gegen zwei Gegenspieler nicht durchsetzen konnte und somit den Angriff der Gastgeber einleitet. Diese spielen die Überzahl gekonnt aus und versenken auch diesen Ball im Tornetz.

4:0 Endstand.

Einwechslungen:
45. Minute: Knipping für Hentschel 58. Minute: Endler für Jeworutzki

Das heutige Topspiel erwies sich als relativ einseitige Angelegenheit, da die Gastgeber durch ihr einfaches Kurzpassspiel immer wieder gute Angriffe einleiten und vor allem in Kopfballduellen eine hohe Effektivität verbuchen konnten. Von einem Offensivdruck des RFC kann an diesem Tag keine Rede sein. Man suchte die Lösung immer wieder in langen Bällen, obwohl der Pass zum nächsten Mitspieler die bessere Option gewesen wäre. Dadurch kam der FSV immer wieder in Ballbesitz. Für das kommende Heimspiel sollte man vor allem die Erkenntnis mitnehmen, dass Diskussionen während der Partie nur vom eigentlichen Spielgeschehen ablenken, anstatt Probleme zu lösen. Hinzu kommt zum einen die Unterbindung des gegnerischen Kurzpassspiels durch bessere Manndeckung und den Ausbau des eigenen Kurzpassspiels durch bessere Angebote im Mittelfeld. Wird man diese Punkte am nächsten Sonntag berücksichtigen, sollte ein besserer Spielverlauf garantiert sein.

RFC Olé!