Rossauer FC 97 - TSV Einheit Claußnitz 2 1:6



S. Endler

T. Möhring

M. Jeworutzki

J. Knipping

S. Schomann

F. Rees

M. Lapat

M. Reinke

C. Beyer

M. Schneider

M. Lippmann
Trainer: T. Kloß
Schiedsrichter: Volker Löwe
Zuschauer: 50

Rossauer FC 97 - TSV Einheit Claußnitz 2

8"
M. Jeworutzki
Gegner15"
Gegner20"
Gegner51"
Gegner52"
Gegner56"
Gegner60"
Vor zwei Tagen begrüßte der Rossauer FC den TSV Einheit Claußnitz II zum vorletzten Spiel der Saison 2014/2015. Das bevorstehende Spiel sollte zu einer Mammutaufgabe werden, da man auf vier Stammspieler verzichten musste und zusätzlich drei Spieler angeschlagen aufliefen. In der Abwehr fehlten sowohl Eulitz, Rauh als auch Hammer. Die Vertretung neben Lapat übernahmen Beyer, Reinke und Schneider auf den jeweiligen Positionen. Vor die Abwehr rutschte Endler für Kieslich hinter Kapitän Schomann und Jeworutzki. Auf die linke Außenbahn rutschte der eingesprungene Rees, die rechte Außenbahn bearbeitete Knipping. Im Sturm begann Möhring, das Tor besetzte Lippmann.

Pünktlich 15:00 Uhr eröffnet Schiedsrichter Löwe die Partie und keine drei Minuten später ist es Jeworutzki, der an der linken Strafraumgrenze den Abschluss sucht und den RFC mit einem schönen Tor in Führung bringt. Der Ball überfliegt den Claußnitzer Schlussmann und landet in den Maschen – 1:0. In den folgenden Minuten kommt es zu häufigen Ballwechseln im Mittelfeld, beide Mannschaften können einige gute Angriffe einleiten, welche aber spätestens an den Torhütern ihr Ende finden. Nach einer knappen viertel Stunde kombinieren sich die Gäste bis zu Lippmanns Strafraum. Den entscheidenden Pass in den Strafraum fängt Lapat ab, aus Sicht des Schiedsrichters allerdings mit seiner Hand. Der daraus resultierende Freistoß landet im rechten Toreck – 1:1. In der 20. Minute dann die Führung für Claußnitz: ein langer Ball aus dem Mittelfeld rutscht durch die Abwehr und der gestartete Stürmer kann auch vom heraus eilenden Lippmann nicht mehr gestoppt werden. Der Rossauer Hüter wird umkurvt und der Ball landet erneut im rechten Toreck – 1:2. Nach dieser Aktion versucht sich die Rossauer Abwehr zu stabilisieren und kann bis zum Abpfiff der ersten Halbzeit das eigene Tor verteidigen. Nennenswerte Torabschlüsse finden in den letzten 25 Minuten der ersten Hälfte keine mehr statt – auf beiden Seiten.

Halbzeit 1:2.

Die zweite Halbzeit beginnt ähnlich fulminant wie die erste Halbzeit, jedoch zugunsten des bis dato Tabellenelften. Lippmann nimmt einen Pass aus den eigenen Reihen im eigenen Sechzehner an und sieht den frei stehenden Reinke. Der folgliche Pass landet jedoch beim gegnerischen Spieler, welcher weder vom Torwart noch Beyer entscheidend gestört werden kann und so den Ball erneut im Rossauer Tor unterbringt – 1:3. Mit dieser Aktion bricht das Spiel der Heimmannschaft nahezu ein und so erhöht der Schütze des 1:3 nicht einmal eine Minute später auf 1:4. Doch damit nicht genug, in der 56. Minute erneut ein Angriff der Gäste. Schneider missachtet seinen Gegenspieler auf der rechten Abwehrseite und dieser hat somit keine Probleme einen Pass vom Mittelkreis problemlos anzunehmen und im Rossauer Tor unterzubringen – 1:5. Den Schlusspunkt setzt die Elf des TSV vier Minuten später. Auch hier kann weder der entscheidende Pass aus dem Halbfeld noch der darauf folgende Abschluss verhindert werden – 1:6. Die letzten 30 Minuten ähneln der Schlussphase der ersten Halbzeit. Beide Mannschaften erspielen sich kaum noch verwertbare Chancen. Grund dafür sollte wohl auch die Aussichtslosigkeit auf Rossauer Seite sein. So beendet der Unparteiische diese Partie nach 90 Minuten.

Endstand 1:6.

Einwechslungen: Hentschel für Jeworutzki

Von einem Ergebnis in dieser Höhe hätte seitens der Gastgeber wohl kaum ein Spieler zu träumen gewagt. Trotz der personellen Schwierigkeiten darf die Mannschaftsleistung nicht unter dem Spielstand leiden. Natürlich kann ein solcher Spielverlauf einen großen Einfluss auf die Motivation des einzelnen Spielers nehmen, dennoch muss man dringend versuchen das durch die Geschlossenheit der Mannschaft zu kompensieren. Nun sollte man dieses Spiel abhaken und die Konzentration auf einen schönen Saisonabschluss beim letzten Spiel der Saison legen, was auch am kommenden Wochenende wieder am Staubecken ausgetragen wird.

RFC Olé